Teddybärkrankenhaus |
Gesunderhaltung ist eines unserer zentralen Anliegen. Das schließt neben
gesundem Frühstück und gesunden Formen des Umgangs miteinander (Klassenrat) auch regelmäßige Besuche beim Arzt ein. Um unseren
Schülern die Angst vor der Begegnung mit den "Männern und Frauen im weißen Kittel" zu nehmen, führten wir mit unseren jüngeren
Schülern das Projekt "Teddybärkrankenhaus" durch.
Das Projekt geht zurück auf Studenten der Universität Trøndheim in Norwegen,
die dort bereits seit über zehn Jahren ein Mal jährlich "Patienten" im Teddybärenkrankenhaus empfangen und behandeln. In einem
solchen Krankenhaus werden alle medizinischen Handlungen am Kuscheltier erbracht, so dass Kinder die Arzt-Patient-Beziehung
erleben können - ohne selbst Patienten zu sein. Durch das Rollenspiel erfahren sie außerdem viel über Handlungsabläufe beim Arztbesuch.
Da sich dieses Projekt ideal in unser Verständnis von Gesundheitserziehung einfügt, haben wir unsere Schule bei passender
Gelegenheit für einen Tag in eine Arztpraxis verwandelt.
Unsere Schüler erwarteten die die Medizinstudentinnen Marion Moseby und Cora Frischbier im eigens eingerichteten "Wartezimmer"
und wurden nach und nach ins "Behandlungszimmer" gerufen, wo sie zunächst die Krankengeschichte ihres Teddy-Patienten erzählen
durften. Unberührt blieben dabei gesundheitliche Probleme der Kinder, da dies nicht der Zielsetzung des Projektes entspricht
und von Medizinstudenten weder geleistet werden kann noch soll.
Dann folgte die Behandlung der Teddy-Patienten, beginnend mit einer allgemeinen Untersuchung (Wiegen, Messen, Abhören und Abtasten),
der bei gegebenem Krankheitsbild das Anlegen von Verbänden, das Schienen von Brüchen und das Nähen vorhandener Löcher folgten.
Besonders viel Mühe gaben sich Marion und
Cora hierbei beim einbeziehenden Dialog mit den Schülern und bei der kindgerechten Erklärung der einzelnen Untersuchungsschritte.
Anschließend bekamen die Teddy-Patienten ein Rezept ausgestellt, mit dem eine entsprechende Smarties-Medikation in der
"Apotheke" abgeholt werden konnte.
Für unsere größeren Schülern führten Marion und Cora einen Erste-Hilfe-Kurs durch, den sie für unseren Sanitätsdienst in den
Pausen gut gebrauchen konnten.
Hier kann man die Fotos ansehen:
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